Tag 2 des Race Around Austria: Schlaflos durch Niederösterreich

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Kurzes Frühstück in Parndorf

Dieser Gerald „Power“ Bauer aus Hallein, geboren ist er in Lienz, radelt und radelt und
radelt. In den Sonnenaufgang des zweiten Tages beim Race Around Austria „ritt“ der Ultraradfahrer ohne Schlaf. Das einzige, was er sich in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag gönnte, war eine Pinkelpause und ein kurzes Frühstück in Parndorf. Alles andere passierte am Rad, umziehen, trinken, essen, strecken, Muskeln lockern. Die Tortour durch die finstere Nacht – inklusive einer fast fatalen Begegnung mit einem Reh – hat sich gelohnt. Zirka zu Mittag des zweiten Tages lag Gerald Bauer erstmals auf einem Podestplatz, nur Joachim Ladler und Johann Eisenbraun radeln vorne weg, doch die Berge mit dem König Großglockner (Hochtor und Fuschertörl) kommen erst, das Team querdenken.at von Gerald Bauer ist also ganz gelassen und zufrieden mit der außerirdischen Leistung ihres Schützlings. Die Zwischenbilanz in Halbenrain (Süd-Steiermark) nach fast
900 Kilometer nonstop:

„Gerald geht es hervorragend. Er weiß genau, was er macht, fühlt sich stark und ist gut gelaunt. Vor allem in der Nacht hat er durch eine starke Performance überzeugt“, sagt Team-Chef Thomas Marschall.

Belohnt wurde Gerald durch zahlreiche Fans an der Strecke, traumhafte Landschaften und natürlich ein paar Schwätzchen mit eingeholten Mitstreitern – sehr begrenzt darf man laut strengem Reglement zusammen fahren.

Guten Morgen

Doch das alles erzählt Gerald Bauer in seinem Interview direkt vom Rad:

Geri, wie geht es dir nach der ersten Nacht?
„Jetzt wieder gut, aber schon in Schärding nach wenigen Kilometern habe ich mich gefühlt wie letztes Jahr im Ziel. Ich war fertig.“

Woran lag es?
„Vor einigen Wochen habe ich den Weltrekord im Durchqueren von Österreich von Vorarlberg bis ins Burgenland gebrochen. Eine tolle Sache, aber das habe ich deutlich gespürt. Jetzt passt alles wieder, die Beine sind stark, der Wille auch.“

Nach fast 900 Kilometern nonstop am Rad, was tut einem da so alles weh?
„Zur Zeit nichts. Ich habe aus dem vergangenen Jahr gelernt, da hatte ich starke Probleme mit den Händen, das geht auch vom Nacken aus. Die Fußsohlen haben gelitten, denn das lange Fahren geht im wahrsten Sinne des Wortes auf die Nerven. Für heuer habe ich speziell die Nackenmuskulatur trainiert und für die Füße gibt es spezielle Karbon-Einlagen, die die Sohle stützen. Es geht mir also hervorragend.“

Es gab tierische Begegnungen, es war alles dabei, nur kein Fuchs, denn der sitzt am Rad und ist Konkurrent, oder?
„Genau so ist es. Eduard Fuchs hat das letzte Jahr gewonnen, den darf man nie unterschätzen. Er ist schlau – wie der Name schon sagt.“

Geri, was motiviert dich in der Nacht?
„Am meisten die Postings auf Facebook von einen Freunden, Fans, Sponsoren, Verwandten und so weiter. Sie werden mir von Team vorgelesen, das gibt Kraft.“

Bist du eigentlich ein Sturkopf?
„Im gewissen Sinne schon. Für solche Aktionen nonstop rund um Österreich zu fahren, braucht man einen gewissen Sturschädel. Aber es ist auch wichtig zu wissen, dass irgendwann der Kopf entscheidet. Man muss wissen, dass man Tiefs hat, sie aber vorbei gehen und es umso schneller voran geht.“

Text & Interview: Mel Hutter

9 Kommentare

  1. Super nur weiter so!!
    Bin wieder mal voll begeistert!
    Wann kommt ihr nach Hallein?

    LG
    Birgit Kagerer

  2. Servus Geri,
    wir verfolgen dich regelmäßig am Bildschirm
    und drücken dir die Daumen.
    Erwarten dich in Hallein.

    Grüße Sepp und Anni

  3. Nochmals die Zähne zusammen beissen,
    du hast es fast geschafft,
    erwarten dich in Hallein

    Gruß Sepp und Anni

  4. If you’re reading this, you’re all set, parnred!

  5. Mrs. Neo Forty-Nine:::ya, deh jadi, dengan ini dirimu mengakui bahwa dirimu tak lagi perjaka?*tertawa puwas sambil lirikin blogger blogger cowok*

  6. Digithal, puoi dirgli (giustamente) male quanto vuoi, ma tanto non risponderà xkè non ci legge e se ne sbatte altamente di questo sito. Ah, quanto rimpiango i vecchi direttori (Vesigna per primo)……..

  7. En même temps une enquête sur les password des utilisateurs d’Iphone… Il faut déjà être un peu bêta pour avoir un Iphone, rien de plus normal qu’ils choisissent de tels mots de passe. Psst, vous avez des téléphones mille fois plus performants et moins chers, profitez-en, et arrêtez d’être de bons gros beaux moutons

  8. Moin!Sneaky 8: Komme mit den beiden Kisten nicht klar, die eine, wo man ein Wort eintippen muß, und die andere mit den Strichen. Wie geht das?

  9. Heh. It’s okay, I felt/feel the same way about TOR. I’m one of the only ones that didn’t get it. Happily so, mind. Not that you need reassurance, but you’re not missing anything at all with ME3.

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