Meine MountainAttack 2013: 6.000HM und 48km

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Für das Entstehen dieses Projektes war meine Freundin Tina nicht ganz unschuldig, denn: Das Christkind hat ihr heuer zu Weihnachten einen super leichten Rennschi, -Bindung, -Fell und dazu einen Gutschein für die MountainAttack 2013 unter den Christbaum gelegt. Dafür hab ich ihr auch garantiert, dass ich für sie den Wasserträger spiele und sie beim Bewerb begleite.

Sie wollte aber unbedingt, dass ich zuvor was trainiere, damit es für mich kein „Spaziergang“ wird und ich mich auch schinden muss. Daraufhin hab ich mich vor 3Tagen spontan dazu entschlossen DEN Schitourenbewerb schlecht hin in unseren Breiten 2mal zu gehen. Ich holte mir noch das Einverständnis von Kurz Roli, dem Erfinder und OK-Chef der MountainAttack und dann konnte dem Projekt „6.000HM und 48km“ schon nichts mehr im Wege stehen.

Es begann dann doch relativ turbulent, denn ich musste in der Früh bis 09.30Uhr noch im Olympiazentrum Salzburg arbeiten; zwischenzeitlich montierte Norbert meine Bindung, da einige Tage zuvor mein Schi gebrochen war und dann kurvten wir, im Zeitplan etwas hinten nach, nach Saalbach.

So kam es, da mich bei dem Projekt Servus TV begleitet hat und noch einige Aufnahmen fällig waren, dass ich erst um 12.15Uhr (geplant war 11.30Uhr) am Hauptplatz von Saalbach, begleitet vom Organisationsteam startete.  Das bedeutete wiederum für mich, wenn ich zwischen den beiden Runden noch ein bisschen Pause zum Umziehen und Essen haben möchte, dass ich etwas aufs Tempo drücken musste. Das war aber gar nicht so einfach, denn da der Publikumsschilauf voll im Gange war, musste ich teilweise doch einen Umweg gehen, um niemanden zu gefährden. Das motivierte mich aber auch, denn da ich bereits die Startnummer angezogen hatte, erkannten mich die Leute als Teilnehmer, blickten verwundert warum ich bereits jetzt am Weg bin, feuerten mich aber an was ging.

Auch das Wetter spielte alle Stücke, was es zu bieten hatte: Schneesturm, dichter Nebel am Schattberg mit Orientierungsproblemen, Sonnenschein und blauer Himmel am Zwölferkogel und Schneefall am Hasenauer Köpfl.

Nach genau 3h14min schwang ich vor dem Hauptplatz von Saalbach ab (war ja noch kein Schnee auf den Straßen im Start-Zielbereich), schnappte die Schi, kämpfte mich durch die hunderten von Teilnehmer, die bereits auf der Startlinie warteten und musste noch über eine Absperrung klettern um zum Auto zu gelangen bei dem meine Freundin Tina, ihre Eltern Ulli und Norbert mit frischer Kleidung, neuen Schuhen und was zu essen auf mich warteten. Fast auf die Minute reihte ich mich, diesmal mit charmanter Begleitung hinter der Startlinie ein, um gemeinsam mit rund 900 anderen Teilnehmern meine 2.Runde anzugreifen.

3,2,1……und los gings.  Beim 2.Anstieg auf den Schattberg hatte ich dann leichte körperliche Probleme, denn auf der ersten Runde hatte ich nur 200ml Flüssigkeit zu mir genommen und auch in der kurzen Pause waren es nicht viel mehr als 100ml. Diesem Leichtsinn sollte ich Tribut zollen, denn ich hatte doch etwas mit Dehydrierung zu kämpfen, was sich aber nach der ersten Labestation am Schattberg und geschätzten 7Becher Tee, wieder legte. Ab diesem Zeitpunkt kam ich in den Flow-Zustand, den ich auch bei all meinen anderen Extremausdauerbewerben anstrebe und ich kam mir vor wie ein Duracell-Häschen…PERFEKT! Auch Tina marschierte wie ein Uhrwerk. Kaum zu glauben, dass das ihr erster (!) Schitourenwettkampf war.

Mit dem Zwölferkogel und da speziell der letzte steile Anstieg, aber auch die steile und eisige Abfahrt, wartete noch eine letzte große Herausforderung auf uns. Aber auch die meisterten wir und nach einem letzten Servus-TV-Interview auf der Hochalm, einer Stärkung an der Labestation machten wir uns auf den Weg zurück nach Saalbach. Dabei galt es noch Hasenauer Köpfl, Reiterkogel und Bärenkogel zu überwinden. Spannend dabei war wie immer die kurze, aber doch recht anspruchsvolle Fellabfahrt vor dem letzten Anstieg. Auch die ohne nennenswerte Probleme, nachdem ich in der ersten Runde bei dieser Passage zwei kleine Stürze zu verzeichnen hatte, denn der Unterschied zu Runde 2 in der Nacht war, dass tagsüber noch nichts präpariert war und deshalb war das eine Buckelpiste von oben bis unten war. Nach exakt 4h01min28 schwangen Tina und ich im Ziel ab und wir vernahmen mit Freude, dass es für Tina sogar zum 3.Gesamtrang auf der Marathonstrecke gereicht hat und das, obwohl wir zu keinem Zeitpunkt des Rennens gewusst hatten wie lange wir am Weg sind, geschweige denn auf welcher Position wir lagen. An dieser Stelle hat mich Tina gebeten zu schreiben, das Resultat nicht über zu bewerten, denn da am gleichen Wochenende der 1.Schitouren-Weltcup in Italien stattfindet, fehlten so Kapazunder wie Michi Eßl…!

Alles in allem war es ein gelungenes Projekt, mit Tinas 3.Platz ein erfolgreicher noch dazu und für mich war es ein weiterer Mosaikstein am Weg zu meinem Lebenstraum: Dem RACE ACROSS AMERICA 2013!!!

Zur Information: Die Zusammenfassung von Servus TV über die MountainAttack 2013, mit mir als Protagonist, wird am kommenden Montag 14.Jänner um 21:05Uhr im „Sport Talk“ ausgestrahlt.

 Weiter TV-Termine:

 12.01.2013 ORF2 Salzburg Heute (19:00 Uhr)
13.01.2013 ORF1 Sport-Bild (09:40 Uhr)
15.01.2013 RTS
15.01.2013 ORF Sport + (20:55 Uhr)

Zu guter Letzt möchte ich mich recht herzlich bei meinen Unterstützern und Sponsoren bedanken: Allen voran bei meiner Freundin Tina, die es nicht immer ganz leicht hat ;-), bei ihren Eltern Ulli und Norbert, die uns verpflegt haben, bei Tom Klaus und der Firma PROSIM, unter dem Team ich gestartet bin, beim Veranstalter Kurz Roli mit seinem Team, die mir dieses Projekt überhaupt erst ermöglicht haben, bei Servus TV für die geilen Aufnahmen, bei meinen Sponsoren HYPOXI, AUSTRIAN SUPERMARKET, UVEX, SUUNTO die mich bei diesem speziellen Projekt unterstützt haben. Danke auch an Karo Hojas und Dynafit, dass ich so kurzfristig noch einen neuen Schi bekommen habe und an alle die mich angefeuert haben!

Autor: geri

Ich bin Extrem(rad)sportler und Trainer im LBZ Rif. Den Weg zu meinem Lebensziel, dem RAAM, könnt ihr auf dieser Seite verfolgen! Euer Geri

61 Kommentare

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