20. Mai 2013
von geri
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Auf dem Weg zum RAAM 2013 – Newsletter 1

_DSC8879Hallo liebe Freunde, Sponsoren und Unterstützer,

es läuft super! So schlicht und einfach kann man die Vorbereitung von Geri auf die Erfüllung seines Lebenstraumes Race Across America beschreiben. Am 11. Juni fällt der Startschuss in Oceanside (Kalifornien). Nur neun Tage später wollen wir unseren Extremradsport-Helden hinter der Ziellinie in Annapolis (Maryland) in die Arme schließen. Eines ist fix: Das werden wir schaffen!Das Training für die Höllentour auf zwei Rädern… Geri hat im Winter und jetzt im Frühling ein unglaubliches Trainingsprogramm absolviert. In einem Interview mit mir für die „Krone“ hat   er mir einige Daten und Fakten geliefert. Hier ein Auszug daraus: Von Dezember bis Ende Jänner hat der 32-jährige Halleiner 130.000 Höhenmeter auf Tourenski absolviert. „Hauptsächlich war ich aufs Rossfeld und den Untersberg unterwegs. Parallel dazu saß ich am Ergometer. Der krönende Abschluss auf Ski: Ich bin die Mountain Attack zwei Mal hintereinander gegangen. Das war   mal eine neue Art des Trainings“, erzählt Geri.Seit 4. Februar hat er das Rennrad wieder ausgepackt und ist, wenn das Wetter es zulässt, draußen unterwegs. Bilanz: Im Schnitt 1000 Kilometer und 10.000 Höhenmeter pro Woche. Wenn das Wetter nicht mitspielt, wie so oft im Frühling, quält er sich bis zu 40 Stunden pro Woche am Ergometer. „Sensationell war das Trainingslager auf Teneriffa. In den zwei Wochen habe ich 2.000 Kilometer und 40.000Höhenmeter geschafft. Jetzt bin ich gerade dabei Touren bis zirka zwölf Stunden am Stück zu fahren, bin voll im Plan, war nie krank, fühle mich super!“ Um sich hundertprozentig ans Rad zu gewöhnen, fährt Geri jetzt schon auf seinen Airstreeem Rädern von Stefan Probst aus Anthering. Bewertung nach so vielen Kilometern: „Sensationell!“

Regeneration nach der Schinderei…

Trotz dieser enormen Menge an Training sind Geris Werte sensationell. Die Regeneration mit dem HYPOXI® -Trainer tut ihm richtig gut. „Das ist erstaunlich. Selbst nach sehr harten Einheiten sind die Beine frisch. Bernd Eckerstorfer von Hypoxi® und Dr. med. Fedor Fomin (Miterforscher des „HYPOXI® multispectrum sports performance“), die jeden Tag meine Werte überprüfen, leisten tolle Arbeit“, betont Geri.

Parallel kümmert sich Caroline Rauscher um seine Ernährung. Sie berät auch Athleten wie Andrea Henkel, Björn Kircheisen, Tobias Angerer und viele mehr. Der Erfolg dieser Athleten gibt ihr Recht. „Sie hat mich auf flüssige Ernährung umgestellt und da bin ich mit meinem Ernährungssponsor Natural Power sehr gut beraten. Mit drei großen Schlucken nehme ich flüssig die Kalorien auf, die ich pro Stunde brauche. Den Rest kann ich trinken, auch mal Wasser dazwischen, oder einfach was mir schmeckt.“ Der Verbrauch quer durch die USA wird enorm sein: ca. 450 Kalorien pro Stunde im Flachen und bis zu 1000 pro Stunde, wenn es bergauf geht. Das hat eine Atemgasanalyse im Olympiazentrum in Rif ergeben. 20 Liter Flüssigkeit mindestens pro Tag müssen auch in den Körper. „Da setze ich weiter auf Natural Power“, versichert Geri.

Fit im Kopf und   perfekt positioniert am Rad…

Das Mentaltraining mit Mario Plesser läuft ebenfalls gut. Die beiden haben ein richtig gutes Konzept erarbeitet, wie Geri selbst über sehr harte Zeiten und Tiefs hinweg kommt. Mit einer genauen Tritt- und Sitzanalyse steht die perfekte Position am Rad fest. „Michi von Michi’s Radladen in Kuchl hat mir bei der Sitzposition richtig gut weiter geholfen. Die Trittanalyse, damit ich möglichst viel Kraft auf die Pedale bringe, haben wir im Labor im Fachbereich für Bewegungswissenschaften an der Sportuniversität Rif gemacht. Ich wurde praktisch total verkabelt und am Computer analysiert.“

Viel mehr als Sponsoren…

Damit Geri seinen Lebenstraum Race Across America erfüllen kann, sind nicht nur sehr viele Stunden hartes Training, ein starker Kopf und ein perfektes Team nötig. 50.000 Euro müssen investiert werden und da setzt Geri auf altbekannte und bewährte Wegbegleiter wie auch auf neue Sponsoren.

Die Regeneration läuft wie gesagt mit HYPOXI® multispectrum sports performance perfekt. Auch quer durch das Land der unbegrenzten Möglichkeiten wird Geri so regenerieren. Mikrotraumen in den Muskeln heilen schneller durch den angekurbelten Stoffwechsel in der Über- und Unterdruckkabine.

Ohne perfektes Material unter dem Hintern läuft nichts, aber auf den super leichten Airstreeem-Rädern aus Anthering fühlt sich   Geri richtig gut.

Und auch kleine Details sind ausschlaggebend für den Erfolg: Austrian Supermarket schickt Geri typisch Österreichisches nach. „Für mich ein Traum, denn diese Feinkostprodukte, die ich schon kenne, sind die ideale Abwechslung zur Flüssignahrung“, sagt   Geri. Red-Dop ermöglicht die Vorbereitung auf die Hitze. Geri radelt zwischen Infrarotlampen, eine perfekte Simulation der Hitze in der Wüste.

Ein neuer Sponsor ist auch an Board: Emmergy ist ein neuer Energy Drink von Michael Krispler und Menü&More aus Adnet. „Ein   Sponsor, der aus meiner Gegend kommt, freut mich immer besonders“, meint Geri. So sind es ja auch die Fahrschule Zebra, das Farbencenter Holzer und Weiss – Schrott und Metallhandel, die Geri schon lange unterstützen. Aber auch überraschende Sponsoren, die auf den ersten Blick nichts mit Radsport am Hut haben, finden sich bei den Unterstützern. „FCP ist eine österreichische Architektenfirma, die vor allem in den USA tätig ist. Sie sind kreativ, wie mein Team. Es gibt immer einen gemeinsamen Nenner. Und ich habe nur Sponsoren, hinter denen ich stehe und umgekehrt genau so. Es sind praktisch Freundschaften entstanden“, betont Geri.

Geri und der gute Zweck…

Auf den guten Zweck seines Unternehmens hat Gerald Bauer auch dieses Mal nicht vergessen. Der Spendentopf ist schon ganz gut gefüllt und kommt nach dem RAAM zwei jungen Parasportlern zugute. Carlotta Ahrens ist 13 Jahre alt und kommt aus Wien. Seit einem Autounfall ist das Mädchen querschnittgelähmt. Ludwig Malter ist zwölf Jahre alt und kommt aus Golling. Der Bub hat eine angeborene Behinderung und ist ein großer Fan von Olympiasieger Thomas Geierspichler. Geri über Carlotta und Ludwig „Ich will helfen, die große Leidenschaft der beiden, den Rennrollstuhlsport, zu fördern. Sie sollen ihn möglichst professionell ausüben können. Das beinhaltet Trainingsaufenthalte in diversen Trainingszentren, unter anderem im Olympiazentrum Salzburg/Rif, und die finanzielle Unterstützung bei der Anschaffung eines Rennrollstuhls. Die beiden helfen ja auch mir. Es ist auf so langen Strecken motivierend, wenn ich nicht nur für mich selbst fahre, sondern auch noch helfen kann.“ Wenn noch jemand Geri beim Verwirklichen seines Lebenstraums unterstützen und ein Teil des Race Across America werden möchte, dann geht es hier weiter.
Es besteht natürlich auch die Möglichkeit einen Betrag zu spenden, der dann zu 100% den jungen Parasportlern zu Gute kommt.

Das Team holt euch ganz nah ans RAAM…

Alleine würde Geri Bauer in Amerika nicht weit kommen. Das Betreuerteam steht schon lange fest und wird im Mai in der   Krone vorgestellt. Interessant sind die Begründungen, warum man den „narrischen“ Typen aus Hallein quer durch Amerika begleitet. Man darf gespannt sein. Drei Fahrzeuge und acht Personen werden ihn begleiteten. Das Pace Car, ist immer bei ihm und sozusagen ein fahrende Kommandozentrale, Restaurant, Radbekleidungsgeschäft, Büro und Werkstatt in einem. Das zweite Fahrzeug ist ein Wohnmobil, bleibt immer für Notfälle in der Nähe und wird Geri wenigsten die zwei Stunden Schlaf pro Nacht so angenehm wie möglich machen. Das dritte Fahrzeug ist ein Media-Car. Lorenz Masser und Gerald   Weiskopf werden die Ereignisse selbst aus den entlegensten Ecken der USA in die Welt hinaus transportieren. Von mir wird es täglich einen Newsletter mit Infos und Fotos geben, der Freunde, Verwandte, Sponsoren, Wegbegleiter, Daumendrücker und alle in Österreich auf dem Laufenden halten wird. Die „Krone“ bringt ab 10. Juni ein Tagebuch direkt aus Amerika, näher kann man tausende Kilometer entfernt nicht dran sein. Und keine Angst: Nur der allererste Newsletter ist so lang, dann werdet ihr kurz und knackig informiert!

Es wird eine verdammt harte Zeit für uns alle, aber es gibt einen guten Grund, warum wir das alle miteinander machen: Das Feuer in Geri’s Augen!

Ihr seht also, liebe Freunde, Verwandte, Unterstützer und Sponsoren: Gerald Bauer und sein „Team querdenken.at“ tun alles und mehr für die Mission RAAM 2013, denn wir wollen euch natürlich nicht enttäuschen. Eure Unterstützung und das Mitfiebern beim Rennen selbst werden für uns Turbo sein, den Schlafentzug vergessen machen und in kritischen Situationen denken wir sowieso an euch! Aus Amerika selbst werden wir euch so regelmäßig wie möglich über den Stand der Dinge auf dem Laufenden halten.

Wünscht uns alles Gute und wir melden uns aus Good Old America!!!

 

Fotos: Lorenz Masser

24. März 2013
von geri
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Vortrag in der Bachschmiede Wals

Selten, nein ich glaube noch nie hatte ich einen Vortrag in so einer coolen Location wie der Bachschmiede Wals. Vielen Dank an den Geschäftsführer der Bachschmiede Joachim Maislinger, der mir dieses Erlebnis ziemlich spontan ermöglicht hat. Ich möchte mich auch recht herzlich bei den zahlreichen (waren ja doch rund 150Leute und das obwohl ich das RAAM ja erst vor mir habe…) Zusehern bedanken, bei meinem Goldsponsor HYPOXI für die spontane Verlosung (Hauptpreis war 1Monat HYPOXI-Training im HYPOXI-Studio Salzburg West) und bei Natural Power, die für 60Besucher ein Energypaket bereit gestellt haben. I´ll be back….

Fotos: Lorenz Masser

10. März 2013
von geri
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Trainingslager auf Teneriffa (23.02.-09.03.13)

Gestern Samstag 09.März 2013 sind wir (meine Freundin Tina und ich)  wieder von einem 2wöchigem Trainingslager von Teneriffa retour gekommen und mein Resümee: Hab ich gesehen!
Ganz so schlimm war es auch wieder nicht, aber meiner Meinung nach kann die Insel mit z.B. Gran Canaria in keiner Weise mithalten:

  • schlechter bis sehr schlechter Asphalt
  • hier ist ja noch mehr Wind als auf Lanzarote oder Fuerte; hätte ich mir nicht gedacht, dass das geht…
  • keine besonders schönen Strecken; wenig vernünftige Variationen
  • keine Radfahrer – also keine Motivatoren – hihi
  • nach Westen hin vom Flughafen “schrecken” die großen “Städte” und der Stress ziemlich ab
  • Vegetation…. Fehlanzeige, da gibt´s ja gar nichts. Bester Beweis: Ich hab die letzten 4Tage immer einen Fotoapparat mitgenommen, aber kein Fotomotiv gefunden…jetzt hab ich es aufgegeben!
  • Es fehlen auch die netten Ortschaften mit den hübschen Mädchen…hier eher große Punker mit alten…… ;-)
  • Wo ist die Küstenstraße am Meer?

Aber was soll´s, denn fürs RAAM sind genau diese Faktoren ein perfektes Trainingsumfeld, wie ihr es schon traditionell bei meiner analogen Analyse im Flugzeug (diesmal musste die Serviette vom leckeren Putenbrust-Baguette herhalten; Fly Niki hat da Gott sei Dank noch nicht gespart und eine dementsprechende Größe) sehen könnt:

  • 3 Lauf (!)-Halbmarathon (mit über 300HM) wegen dem besch…..eidenen Wetter.
  • Knapp 40.000HM mit dem Rad
  • Über 2.000KM mit dem Rad
  • Knapp 5.000Trainingsminuten (ca. 80h)

 Ich konnte unter anderem  auch einiges an neuem Material meiner Sponsoren fürs RAAM testen:

  • Das Wichtigste: mein brandneues Rennrad Airstreeem R-Air (Dura Ace 11fach) ist ein wahres Meisterstück, denn die Sitzposition ist sehr ergonomisch, der Flex in den Sitzstreben kombiniert mit der Stöße absorbierenden Sattelstütze sind PERFEKT für die schlechten Straßenverhältnisse in Amerika (konnte ich ja hier super testen) und auch optisch eine Augenweide…
  • Ich versuchte mich noch mehr mit den komplexen Kohlenhydrate von Natural Power (POWER PLEX) zu ernähren und muss sagen: Perfekt von der Versorgung und von der Verträglichkeit für den Magen. Ab und zu noch ein bisschen Geschmack mit Hilfe von ISO FIT hinein (da gibt´s ja reichlich Auswahl) und das rundet mein tägliches Trainings-Menü ab.
  • Dank meines Trikotherstellers OWAYO hatte ich für JEDES Wetter was dabei und das war auf dieser Insel nicht unwichtig. Da kam auch so einiges in Einsatz: Trikot, Hose (eh klar), aber auch Knielinge, Ärmlinge, Weste, Jacke…das volle Programm.
  • Chiba (in Person von Thomas Proksch) brachte mir einen Tag vorm Trainingslager noch einen neuen kurzen Handschuh mit over flap (Regen- und Kälteschutz für die Abfahrten in gelber Leuchtfarben zum Drüberziehen)  und der war Goldrichtig, denn am Montag in der 2.Trainingswoche hatte es Schnee bis auf 1500m
  • Das Team der Stadtapotheke Hallein rund um Mag. Volker Kühn sorgte wie jedes Jahre wieder einmal dafür, dass sich mein Sitzfleisch wieder perfekt an die hohen Trainingsumfänge am bescheidenen Radsattel gewöhnen kann.
  • Die Carbon-Einlagesohlen von Boot Doc aus der Obersteiermark (Liezen) stellen sich als ideal für mein „Fußballen-Leiden“ heraus. Sie werden zwar nicht dafür sorgen können, dass beim Race Across America überhaupt keine Probleme auftreten werden, aber wir kommen der Sache schon sehr nahe.
  • Mich freut es überaus mit UVEX meinen  Wunsch-Helme-  und Brillenhersteller mit ins Boot, oder besser gesagt Flugzeug geholt zu haben, denn die Helme (Race 5, Ultrasonic und FP1) sitzen auf meinem Kopf perfekt, sind sehr leicht und super belüftet. Auch die neuen Brillen mit den variomatic-Scheiben (uvex sgl 104 vario) sind sehr günstig für Tag, Nacht, Schön- und Regenwetter. Quasi eine Brille für ALLE Verhältnisse. In Kombination mit meinem Linsenpartner Augenoptiker Schauer der ideale Weg.
  • Zu guter Letzt eine Neuerung: Meine ganzen Trainingsaufzeichnungen laufen seit diesem Jahr über Movescount von Suunto. Dabei verwende ich die Suunto Ambit, denn damit kann mittels GPS die komplette Trainingsausfahrt dokumentiert und analysiert werden. Aber auch der zusätzlich eingebaute barometrische Höhenmesser liefert , in gewohnter Manier, zuverlässig die absolvierten Höhenmeter.

 

6. März 2013
von christina
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Trainingslager Teneriffa

teneriffa

Seit über einer Woche spult Geri seinen intensiven Trainingsplan in Teneriffa ab. Wer jetzt an Urlaub und Palmen denkt, liegt vollkommen falsch! Mehr als 45h Training pro Woche stehen am Programm. Das stürmische Wetter erschwert zudem die Einheiten. Allerdings sind diese schwierigen Bedingungen für das mentale Training “unbezahlbar”, denn bergab voll in die Pedale zu treten und nur mit 15km/h zu fahren ist etwas “Besonderes”. Trotz dieser Umstände geht es Geri von Tag zu Tag besser .”Ich fühle mich wohl, und das ist ein gutes Zeichen”, berichtet er seinem Team per Mail.

Am Samstag geht es wieder zurück in die Heimat und damit in die nächste heiße Trainingsphase, in der die 45h/Woche weiter nach oben geschraubt werden!

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Eine perfekten Einblick in den Trainingsalltag gibt unser “Team”-Kameramann Gerald (der andere Geri ;) – derzeit zu sehen auf RTS und hier: