Max mit Familie (der sich diese Woche nach seinem EM-Titel redlich verdient hat), Tina und ich verbrachten die vergangene Woche im Club Landskron um eine Radsportwoche abzuhalten. Im Vorfeld hatte sich leider nicht genügend Teilnehmer angemeldet um die Woche wie geplant mit Fahrtechniktraining, Workshops, Vorträge, Touren,…. abzuhalten. Nichts desto trotz ergaben sich durch Gespräche sehr nette Kontakte mit Urlaubern vom Club und so kam es, dass wir bereits am Dienstag eine Ausfahrt zu sechst auf den Oswaldiberg unternahmen. Die Teilnehmer waren sehr interessiert und wir konnten ihnen doch einige nützliche Tipps rund ums richtige Biken geben. Es standen dann auch noch Touren rund um den Faaker See, rund um die Ossiacher Touren und auf die Gerlitzen am Programm. Wie bislang bei jedem Aufenthalt im Club Landskron kam auch dieses Mal das leibliche Wohl nicht zu kurz und so relaxten wir nach den Touren am See und füllten unsere Speicher bei dem reichhaltigen Buffet wieder auf! Vielen Dank noch einmal an das gesamte Team vom Club Landskron allen voran Bauer Hari! Das Team Muskalkater GENESIS freut sich schon sehr auf ein Wiedersehen!

Dolomitenradrundfahrt

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Das Rennen selbst war auch recht spannend, aber noch viel typischer für mich war die Geschichte wie ich an den Start zu diesem Rennen kam: Nachdem ich vergangenes Wochenende bei der 24h EM in Regau nach 7h mit starken Magenkrämpfe w.o. geben musste, wollte ich ursprünglich (als Wiedergutmachung und damit ich mir die kommende Woche im CLUB LANDSKRON auch verdient habe) das 12h Rennen am Salzburgring fahren. Ich fühlte mich allerdings die ganze Woche nicht so besonders und so entschloss ich mich kurzristig am Freitag meine Blutwerte analysieren zu lassen. Ich bekam die Werte noch am selben Tag und da stellte sich heraus, dass ich einen Infekt hatte, der gerade beim Abklingen ist! Dass dabei ein 12h Rennen nicht unbedingt förderlich wäre, das leuchtete sogar mir ein :-) ! Ganz so zufrieden war ich mit dieser Entscheidung auch nicht, denn ich vermisste schon das Rennfeeling, das Adrenalin, den Stress… kurz gesagt die Schinderei! Dann kam mir die glorreiche Idee bei der Dolomitenradrundfahrt in Lienz mitzufahren. Findet ja zum einen in meiner Heimatstadt Lienz statt und zum anderen liegt es fast am Weg nach Landskron. Mit dieser Entscheidung konnte ich schon besser leben (123km und 2650HM, zwar kein 12h Rennen aber zum Schwitzen sollte ich auch kommen). Ich wollte aber mit angezogener Handbremse fahren um meine Genesung nicht zu verzögern. Anfangs hielt ich mich auch wirklich zurück, ich fuhr -nein cruiste bis zur Streckentrennung bei Kilometer 90 brav in der 3 Gruppe und da ich bis zu diesem Zeitpunkt fast gar keine Anstrengung spürte, entschloss ich mich dann doch die letzten knapp 1000HM und 30km Gas zu geben. Ich konnte noch einige Ränge gut machen und belegte schlussendlich den 5.Gesamtrang und wurde damit 2. bester Österreicher hinter den starken Italienern. Mit meiner Fahrzeit von 3h 48min fehlten mir schlussendlich 5min auf einen Stockerlplatz. Angesicht der Tatsache, dass ich versucht habe mich wirklich ein bisschen zu schonen bin ich ganz zufrieden und hab mir schlussendlich doch noch die Woche im “Wohlfühltempel” CLUB LANDSKRON verdient.

Ich hatte schon die ganze letzte Woche mit Magen-Darm-Probleme zu kämpfen und erst am Freitag hab ich mir gedacht, dass es wieder passt (da war alles wieder normal- ich fühlte mich auch wieder richtig gut)!

Dem war dann beim Rennen leider nicht so, denn schon von Beginn weg, hatte ich mit starken Magenkrämpfen zu kämpfen (auch die Einnahme von 2 Magenschutz und Magenkrampf lösende Mittel halfen nichts!) Ich konnte kaum etwas essen (in den knapp 7 Stunden die ich gefahren bin waren es 1 Ensure und 1 Weckerl, mehr nicht) und ich hatte zudem auch nicht wirklich einen Druck auf der Pedale.

Umso mehr verwunderte es mich, dass ich nach 7 Stunden Fahrzeit (knapp 150km und 3.000HM) bereits 1 Runde (ca.21min) Vorsprung auf meine unmittelbare Konkurrenz hatte (ausgenommen Hödlmoser Thomas, der mit mir gleich auf war, aber in einer anderen Kategorie startete…). Nichts desto trotz hätte ich das Rennen niemals beenden können (denn ohne Essen und mit Magenkrämpfe kann man keine Leistung bringen- das ist auch mir klar :-)  und darum musste ich mich nach 7h aufhören um meiner Gesundheit nicht noch länger zu schaden. 24h Rennen sind doch keine Spazierfahrten! Ich gratuliere auf diesem Wege Tom (Hödlmoser) zu seiner grandiosen Leistung, und das alles bei so einem SAU-Wetter!!!!!!!

Jetzt heißt es erstmals meine Magen-Darmprobleme richtig auszukurieren und dann greife ich wieder an….!

Nach dem 2. Gesamtplatz beim Salzburger Radmarathon vergangenes Wochenende (hinter Lindner Pauli), konnte ich meine Leistung an diesem Wochenende beim 12h MTB Rennen in Griffen noch toppen: Bei extremer Hitze gewann ich ex aequo mit Günther Gettler aus Wildon nach 12h nonstop mit überlegenem Streckenrekord (137 Runden = 275km und knapp 6200HM). Es war ein sehr harter Kampf. Von Beginn an legte der amtierende 12h MTB Europameister Thomas Hödlmoser aus Plainfeld ein hohes Tempo vor, das ich nicht halten konnte und so schaffte er es auch, nach 4h Fahrzeit, mich zu überrunden (1 Runde= 2km und 45HM). Wir fuhren dann 3 Stunden gemeinsam und dabei prüften wir uns immer wieder, wer wohl noch die besseren Beine hatte? Als ich nach ca. 7h Fahrzeit erkannt, dass Tom einen “Hänger” hatte, entschloss ich mich alles auf eine Karte zu setzen und das Tempo zu verschärfen. Es gelang mir meinen Vorsprung stetig auszubauen (bzw. meinen Rückstand zu verringern) und schlussendlich gab Thomas nach 10 Stunden mental und körperlich etwas entkräftet auf.” Auch ich musste meiner Tempoverschärfung Tribut zollen und so konnte der bis dato 3.platzierte Günther Glettler aufschließen. Die Schlussphase war geprägt von hohem Tempo, Attacken und Ausreißversuche, jedoch sollte es an diesem Tag keine Entscheidung geben. Bergauf hatte ich noch Reserven, aber bergab und im Flachen war Günther stärker und so entschlossen wir uns ex aequo ins Ziel zu fahren. Nur schade, dass die Rennleitung das nicht so hinnehmen wollte und da ich die schnellere Runde hatte, wurde ich als Sieger erkoren. Für mich war es nur selbstverständlich, das Preisgeld für den Sieger mit Günther zu teilen!” Als nächstes extreme Event steht für mich die 24h MTB Europameisterschaft in Regau (OÖ) am Programm, wo ich meinen Vizeeuropameistertitel verteidigen und im besten Fall noch toppen kann!

Salzburg. Da für mich an diesem Wochenende kein MTB Renneinsatz  geplant war, entschloss sich das Muskelkater Genesis Team mich beim Salzburger Vitaclub Radmarathon an den Start zu schicken. Es war ein Rennen mit wenig Aufwand (es musste kein einziger Kilometer – weder durch Fahrer noch durch Betreuer – motorisiert zurückgelegt werden!): Anreise mit dem Rad zum Rennen, Betreuung durch meine Freundin Tina (auch mit dem Rad) und das Training nach dem Rennen konnte gleich nach Überquerung der Ziellinie losgehen!
Nicht ganz, denn die Siegerehrung war erst 3h nach dem Rennen, bei der auch ich vorbei schauen musste, denn ich hatte den 2. Gesamtrang auf der 100km und 1350HM Schleife erreicht. Ich habe mich schon die Tage zuvor sehr gut gefühlt und ich wusste, dass ich, wenn es halbwegs läuft, ganz gut mitfahren könnte. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich diese Woche nicht ganz soviel trainiert habe („nur“ 15h :-)! Ich musste mich nie so richtig quälen, ich hatte immer noch ein paar Reserven während dem Rennen. Es war auch eine gute Formüberprüfung für das 12h MTB Rennen am kommenden Donnerstag in Griffen. Freu mich schon!“ Sieger bei diesem „heißen“ Rennen war einmal mehr Lindner Pauli. Die Plätze 3 und 4 gingen an Hemetsberger Christian bzw. Wallner Thomas.
Nachtrag: Der Trainingstag hatte schlussendlich doch noch 170km – hihi!

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