16. August 2011
von christina
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Lange Zeit haben sich Gerald Bauer aus Hallein und der Steirer David Misch mit dem Sieger Eduard Fuchs einen beinharten Dreikampf geliefert. Nachdem Fuchs schon am frühen Abend ins Ziel in Schärding geradelt ist haben nun auch die beiden anderen Extremsportler Schärding erreicht.
Gerald Bauer schaffte mit einer Zeit von 4 Tagen 7 Stunden und 4 Minuten den hervorragenden zweiten Rang. Der Halleiner war in der Szene durch mehrere Erfolge bei 24-Stunden-Rennen bekannt und absolvierte auch das Race Across the Alps mit Bravour. Ein Rennen dieser Länge war aber auch für ihn ein Novum, umso erfreuter war er über den zweiten Rang. Bauer der alles andere als ein Regenfahrer ist, war von dem schlechten Wetter besonders betroffen. „Die Abfahrten im Regen waren für mich schlimmer als die Anstiege“, erklärte er im Ziel. Als das Wetter wieder schöner konnte er sich von David Misch absetzen und den zweiten Platz ins Ziel bringen.
Ganz nach Teamtradition wurde auf der Siegerbühne noch sein Rad „geplankt“ und anschließend ging es für die Crew nach Salzburg, muss ja das Pace-Car morgen früh frisch geputzt vor der Fahrschule stehen – für die Fahrprüfung! Was waren nun die schönsten Erlebnisse für Bauer? „Sicherlich die Durchfahrt durch Lienz und Hallein. In Hallein warteten um die 30 Fans und feuerten mich an“, erklärte Bauer. Die musikalische Begleitung dazu passte zwar mit „Last Christmas“ nicht zur Jahreszeit, aber es gab Bauer die Motivation für den Endspurt nach Schärding.
Nächstes Jahr möchte es Gerald Bauer wieder wissen, nach einem zweiten Platz heuer ist der Sieg 2012 sein nächstes Ziel, bevor es 2013 nach Amerika zum RAAM gehen soll.