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geri

Orginalfoto

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Merida Road 905 Alu mit Carbon Gabel Mod. 2007

 

Rahmengröße: Small

Bestückung: Ultegra 3fach (komplett)

Laufräder: Shimano Ultegra

Gabel: Carbon Lite

Inklusive Flaschenhalter

Sehr gepflegter Zustand

 

Extras: komplettes Service, neue Kette, Conti Grand Prix 4000 in gelb

Neupreis: 2000 Euro (2007)

Verkaufspreis: 600 Euro

 

 

Kontakt:

www.bauergerald.com

gerald.bauer@sbg.ac.at

Tel: 0664/4137280

So früh wie noch nie bin ich heuer in die Wintersaison gestartet! Seit diesem Wochenende habe ich bereits 3 Schitouren und 1mal Langlaufen auf meinem Konto. Langlaufen am Samstag Vormittag (17.10.09) in der Ramsau und Schitour am Nachmittag: 5mal hinter einander Rittisberg (1600HM), am Sonntag mit Tina am Jenner: 2mal hinter einander (1350HM) und heute am Montag wieder mit Tina am Jenner: 2mal (1350HM)! TRAUM Bedingungen – einen knappen Meter PULVER von oben bis unten….!

Tina am Jenner (18.10.09)
Tina am Jenner (18.10.09)

Wenn es um meine Trainingsmotivation geht, dann kommt es mir manchmal vor, als wäre Ende April und ich wäre froh um jede längere Trainingseinheit am Rad draußen (nach 5 Monaten Schnee und Kälte), denn: Vor 2 Wochen machte ich, gemeinsam mit einigen Athlten vom Olympiazentrum Salzburg, eine “Streckenbesichtigung” am Großglockner, d.h. Salzburg – Glockner – Salzburg, oder umgerechnet 215km und 2600Höhenmeter. Heute vor einer Woche wollte ich dann meine Radtour, gemeinsam mit meinem Arbeitskollegen Peda, nach Italien starten. Der hereinbrechende Winter, machte Peda einen großen Strich (er fuhr nicht mit) und mir einen kleinen Strich (ich musste über die Tauernschleuse ausweichen, da der Glockern wegen 30cm Neuschnee gesperrt war) durch die Rechnung. Ich schaffte es trotzdem in Mallnitz in leichtem Schneefall zu gelangen. Völlig durchnässt und unterkühlt, erholte ich mich eine Nacht bei mir zu Hause in Lienz. Nach diesem “Warm up” ging es dann richtig los: Von Lienz über Cortina und Belluno nach Jesolo (265km), weiter nach Galzignano (137km bei strömenden Regen - zum 29. Mal in diesem Jahr bis auf die Knochen nass) und wieder über Cortina retour von Galzignano nach Lienz (292km). Das alles mit 32km/h Schnitt. Am Samstag, nachdem ich mich die Tage zuvor gut aufgewärmt hatte, stand dann ein 4er Mannschaftszeitfahren in Lienz am Programm bei dem Sportler wie Berni Eisel, Marco Büchel, Daniel Mesotitsch mit dabei waren. Da stand auch etwas der Spaß im Vordergrund und wir konnten uns im guten Mittelfeld behaupten (Platz 19 von 49Teams). Da ich immer noch Kraft hatte, ging ich gestern mit Tina auf einen 3000er hinauf und auch wieder hinunter und heute kann ich die Stiegen nur rückwärts hinuntergehen (das kommt davon, wenn man 3 Monate nur am Rad sitzt… :-)

Das Wochenende stand für mich ganz im Zeichen von Eddy Merckx: Am Samstag bin ich, gemeinsam mit ca. 30 anderen Leuten aus Sport, Politik und Wirtschaft mit Eddy Merckx und Rudi Altig eine ca. 45km Runde gefahren mit gemütlichem “Einkehrschwung” im Gut Aiderbichl! Es zahlte sich aus, dass ich mir noch ein paar “Tipps” von den Radlegenden holte, denn am Tag danach konnte ich mir den 2.Gesamtplatz (39,5km/h Schnitt) bei der Eddy Merckx Classic über 110km und 1200Hm sichern! Es machten sich, bei erfrischenden 9°C, knapp 800Starter auf diese Streckenlänge und noch 10km vor dem Ziel waren wir eine Führungsgruppe von ca. 50Leuten (und das bei einem knappen 40er Schnitt (!) Knapp vor dem letzten Anstieg konnte ich mich mit 2 Kontrahenten vom Feld absetzen und über den Anstieg stetig ausbauen. Es lief alles nach “Plan”, bis zu einer Baustelle ca.3km vorm Ziel: Der spätere Sieger aus Deutschland Tantz Thomas nützte, nicht ganz fair, die Gelegenheit – als die Rennleitung Schritttempo durch die Baustelle fuhr und Steiner Klaus (3.Platzierte) und ich brav hinterm Auto blieben – um in Haaresbreite zwischen Baustelle und Rennleitung “vorbeizuschlüpfen” und fuhr so, ca. 400m vor der Rennleitung und uns weg. Gerade nach den Anweisung knapp vor dem Start (und wie es auch im Reglement steht) hätte ich es mich nicht getraut, die Rennkommissare zu überholen und so eine Disqualifikation zu riskieren?! Kurz spielte ich mit dem Gedanken ein Protest einzulegen, aber als ich sah wie sehr er sich freute, dachte ich mir, dass ist es mir einfach nicht wert!!! Leider konnte ich auch nicht bei der Siegererhung bleiben, da ich um 11.30Uhr von Eugendorf abgeholt wurde, um mit meinem Athleten Kreibích Ralph zu einer Ruderausscheidung nach Ottensheim für die EM zu fahren. Erfolg auf der ganzen Linie: Er knallte die 2000m so schnell wie schon seit Jahren nicht mehr herunter (6min58sek), mein anderer Athlet Alex Schrangl gewann die 2.Distanz beim Eddy Merckx und ich wurde 2.,….. da hatten wir uns am Abend ein Bierchen verdient!

“Normale” Menschen entscheiden sich, bei so einem schlechten Tag wie vergangenen Samstag, sich die Anfahrt zu einem Rennen zu sparen oder gar nicht erst aus dem Haus zu gehen. Ich entschloss mich, gerade aus diesem Grund, die Reise nach Krakau (Bezirk Murau) anzutreten, denn nach dem vergangenen Wochenende habe ich noch einiges “gut zu machen”! Zu Beginn war es zwar ziemlich herbstlich, d.h. knappe 15°C, aber zumindest kein Regen. Das sollte sich allerdings nach der ersten von 2 Runden ändern und so viel das Thermometer noch einmal um ein paar Grad und es regnete in Strömen. Es fanden sich 40 Rennfahrer ein, u.a. auch der 2fache Österreich-Rundfahrtsieger Gerrit Glomser um diese Strecke von 45km und knapp 900Hm in Angriff zu nehmen. Von Anfang an ging der spätere 2. platzierte Hannes Koch aus Mariapfarr ein hohes Tempo und konnte sich so von uns lösen. Ich dachte mir, der kommt nicht weit, aber als der Vorsprung dann immer größer wurde, musste ich etwas unternehmen und so nahm ich das Zepter in die Hand und übernahm die Führungsaufgabe. Irgendwie wollte niemand mitfahren und so konnte ich nach der 1. Runde bis auf ca. 20sek an den Führenden herankommen und über 2min von den Verfolgeren herausfahren. Ich wusste das meine Stärke nach der Abfahrt kommen würde, denn ein 3km Anstieg mit ca.10-14% Steigung liegt mir als MTBer besser als das flache oder geschmierte. So war es dann auch, dass ich auf Hannes aufschließen konnte und da wir bereits über 5min auf Gerrit und Co Vorsprung hatten, fuhren wir nebeneinander den Berg hinauf zum Ziel um dort dem Publikum einen Zielsprint zu bieten. Diesen konnte ich für mich entscheiden und siegte schlussendlich in einer Zeit von 1h20min.

Zum Heilungsprozess von meinem Knie: Das Rennen brauchte ich für den Kopf, war aber für die Heilung des Knies nicht unbedingt förderlich! Die Entzündung ist ziemlich hartnäckig, aber auskurieren kann ich mich ja im Winter…!

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